Gesundheit: Warum sollte man nicht immer flache Schuhe tragen?

18. März 2016

Bequem, hübsch und in zahlreichen Designs locken jetzt im Frühling wieder Ballerinas und andere flache Schuhe, um den jugendlichen Stil in der Damenmode zu unterstreichen. Trotz der bequemen Passform ist es jedoch nicht gesund, ausschließlich flache Schuhe zu tragen. „Soll ich denn besser High Heels tragen?“ lautet dann oft die Frage, doch auch das ist nicht der richtige Weg. Wie so oft liegt er in der goldenen Mitte, die nur Sie allein bestimmen können. Ausgewogenheit ist jedoch auf jeden Fall angesagt!

Flache Schuhe richtig kombinieren

Flache Schuhe passen einfach perfekt zu fast allen eng geschnittenen Damenhosen wie etwa der Röhrenjeans unserer MAC Jeans Skinny Kollektion und auch zu klassischen Leggings. Bunte, lang geschnittene Damen T-Shirts, einen hübschen Gürtel und ggf. noch andere flippige Accessoires dazu und schon fühlt man sich als Frau jeder Alltagssituation gewachsen. Soll es etwas feiner sein oder geht man zu einem Businesstermin, dann ergänzt man die flachen Schuhe z.B. perfekt mit unseren weiteren beliebten MAC Jeans und Angels Jeans. Dazu noch eine elegante Damenjacke von Wellensteyn oder Naketano und schon ist das perfekte Outfit komplett. So einfach, so gut.

Bequem und trotzdem elegant…

Flache Schuhe – egal ob Ballerinas, Flipflops oder Sneakers – geben ein Gefühl der Freiheit. Man kann sich ganz ungezwungen bewegen und geht kein Risiko ein, sich beim Umknicken zu verletzen. Es sind einfach die richtigen Schuhe für jede Gelegenheit und für jeden Geldbeutel. Weil es so viele Varianten gibt, die eben auch nicht so teuer sind, gönnt man sich als Frau oft mehrere hübsche Paare, die sich gut mit der eigenen Garderobe kombinieren lassen.

Warum braucht man mehrere Schuhe?

Grundsätzlich sagen Orthopäden, dass man nicht jeden Tag dieselben Schuhe tragen sollte. Das Zauberwort lautet: Abwechslung. Diese ist sowohl für den menschlichen Fuß als auch für das Schuhwerk selbst wichtig. Wenn Schuhe nur jeden dritten Tag getragen werden, können sie optimal auslüften. Das beugt Schweißfüßen, der Bildung von Hornhaut und Erkrankungen der Haut am Fuß und an den Zehennägeln vor.

Fünf Fakten, warum Abwechslung gefragt ist!

1. Manche Schuhe sind an den Zehen sehr eng geschnitten, damit sie eine elegante Silhouette bilden. Dadurch liegen die Zehen sehr eng, ja reiben manchmal sogar aneinander. So entsteht ungesunde Feuchtigkeit, die zu Blasen führen kann. Gerade im Sommer besteht zum Beispiel die Gefahr, an Fuß- oder Nagelpilz zu erkranken.

2. Auch wenn sich flache Schuhe bequem anfühlen, unterstützen sie den Fuß nicht in seiner natürlichen Anatomie, wodurch Muskeln und Sehnen sehr beansprucht werden. Es kann zu Schmerzen im Fußgewölbe, aber auch zu Entzündungen im Gelenk führen. Flats haben zudem kaum eine Bodendämpfung, was zu erhöhter Bildung von Hornhaut an der Ferse führt.

3. Fehlende Dämpfung ist auch die Ursache dafür, dass man beim Gehen den Fuß nicht richtig abrollt – vor allem bei Flipflops. Die Folge können hartnäckige Hüftschmerzen oder im schlimmeren Fall sogar langfristige Rückenschmerzen sein.

4. Eine weitere gravierende Folge von zu wenig Abwechslung ist eine schmerzhafte Erkrankung der Sehnenplatte an der Fußsohle nahe der Ferse: die Plantarfszitiis. Fast jede zehnte Frau hat einen Fersensporn verursacht durch die zu große Belastung im Bereich der Ferse. Frauen mit Senk- oder Knickfuß sollten flache Schuhe am besten ganz meiden.

5. Ballerinas aber auch geschnürte Sneakers geben dem Fuß oft zu wenig Halt. Die Belastung des Fußes wird nicht auf Mittelfuß und Knöchel verteilt, sie bleibt auf der Ferse. Dies kann ebenfalls zu gesundheitlichen Problemen führen.

Der perfekte Schuh im Alltag

Ärzte und Orthopäden raten zu einer Absatzhöhe zwischen zwei und drei Zentimetern. Dadurch wird die Belastung beim Gehen optimal verteilt. Ein guter Schuh hat ein ausgewogenes Verhältnis von Stabilität und Flexibilität in der Decksohle. Auch ein passendes Fußbett ist wichtig, denn dieses gibt dem Fuß ausreichenden Halt. Die Laufsohle sollte zudem jeden Schritt dämpfen. Gibt es an Zehen, Ballen oder Fersen Verhärtungen der Haut, dann ist dies ein Zeichen, dass die Schuhe nicht optimal passen.

Was tun, wenn es schon Probleme gibt?

Ein Besuch in einem Fachgeschäft für Orthopädie schadet nie. Hier können Sie unter verschiedenen Schuheinlagen wählen oder sich auch individuell zugeschnittene anfertigen lassen. Auch Maßschuhe können eine Alternative sein. Das scheint im ersten Moment zwar teuer und aufwendig, zahlt sich aber auf lange.

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