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Materialkunde für Kleidung: Das solltest du wissen!

26. April 2019
materialkunde fuer textilien

Materialkunde für Textilien

Baumwolle, Elasthan oder Seide: Wir alle kennen die verschiedensten Modematerialien, welche in der Modeproduktion verwendet werden. Aber was genau steckt eigentlich hinter den Begriffsbezeichnungen? Was sind die Vorteile und Nachteile bestimmter Materialien für Kleidungsstücke? Wir stellen dir heute die bedeutendsten Materialien für Mode und Stoffe für Bekleidung sowie ihre Vorzüge vor.

Die Naturfasern

Schon vor Jahrtausenden haben Menschen begonnen, Fasern pflanzlichen oder tierischen Ursprunges zur Herstellung von Kleidung zu verwenden. Auch heute werden Naturfasern in der Herstellung von Mode verwendet.

Hautfreundliche Baumwolle

Den Anfang in der Materialkunde macht die Baumwolle. Sie zählt wohl zu den bekanntesten Materialien für Bekleidung. Baumwolle ist dank ihrer speziellen Struktur ein sehr stabiler Stoff. Darüber hinaus kann sie einiges an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne ein unangenehmes Gefühl auf der Haut zu hinterlassen. Diese Eigenschaften garantieren einen angenehmen und bequemen Tragekomfort sowie eine pflegeleichte Handhabung und Langlebigkeit. Kleidung aus reiner Baumwolle ist besonders für Allergiker zu empfehlen.

Wolle: Der Klassiker

Die prominenteste aller Woll-Arten ist sicherlich die Schafwolle. Die langen Wollfäden werden vorwiegend zu Geweben und Gestricken verarbeitet. Obwohl dieser Stoff schon seit Jahrtausenden verwendet wird, hat er noch lange nicht ausgedient. Denn Wolle ist unempfindlich gegen Schmutz, knittert kaum und hält kuschelig warm. Dazu ist das Material atmungsaktiv und beliebt in der DIY-Mode.

Pflege für Wolle

Bei falscher Pflege kann Wolle jedoch einlaufen oder filzen. Vor der Wäsche ist daher ein genauer Blick auf das Pflegeetikett ratsam. Das Wasser sollte grundsätzlich nicht zu warm sein. Kleidung aus Wolle trocknet idealerweise im Liegen. Trockner, Heizung oder Sonne sollten dabei vermieden werden.

Kaschmir: Das Luxusmaterial

Ein Cardigan, Herrenpullover oder Mantel aus Kaschmir ist in der kalten Jahreszeit einfach unschlagbar. Denn die edle Wolle, welche aus dem Unterfell der Kaschmirziege gewonnen wird, zählt nicht nur zu den teuersten Fasern, sondern eben auch zu den wärmsten. Das sogar, ohne dabei aufzutragen. Weitere Vorteile sind die Atmungsaktivität, die Leichtigkeit und Hautfreundlichkeit.

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Lyocell: Komfortabel und knitterarm

Lyocell wird aus dem Rohstoff Holz extrahiert. Die Fasern weisen eine hohe Trocken- und Nassfestigkeit auf, liegen weich auf der Haut und absorbieren Feuchtigkeit sehr gut. Textilien aus Lyocell überzeugen mit einem glatten Griff sowie fließendem Fall und knittern kaum. Die Faser wird beispielsweise für die Herstellung jeansähnlicher Stoffe oder bei Hemden verwendet. Häufig wird das Material in Mischung mit anderen Fasern wie Baumwolle, Viskose oder Polyester verarbeitet.

Leinen für den Sommer

Leinenfasern werden aus dem Stängel der Flachspflanze gewonnen. Die Herstellung ist vergleichsweise aufwendig und daher teuer. Gerne wird das Material so auch mit Baumwolle gemischt – genannt Halbleinen. Besonders im Sommer ist Leinen empfehlenswert, denn die luftig-leichten und kühlenden Eigenschaften sorgen für ein angenehmes und erfrischendes Gefühl auf der Haut. Dazu zeichnet sich Leinen durch eine glatte Oberfläche aus, welche einen matten Glanz besitzt. Das Material fusselt kaum, gibt Feuchtigkeit gut ab und ist strapazierfähig. Damenmode oder Damenschuhe aus Leinen versprühen legere Eleganz.

Fließend und leicht: Viskose

Viskose ist eine Naturfaser aus den natürlichen Grundstoffen Eukalyptus, Pinien- und Buchenholz. Auch wenn das Herstellungsverfahren aufwendig ist, lohnt sich die Produktion, da Viskose vielseitig einsetzbar und zugleich preisgünstig ist. Viskose-Fasern werden oftmals für Blusen, Damenshirts bzw. Herrenshirts oder Kleider und Röcke verwendet. Das Material ist zudem hautverträglich und weich, antistatisch und leicht zu färben. Ein Glanz ähnlich der Seide verleiht jedem Kleidungsstück das gewisse Etwas. Da Viskose schnell einlaufen kann, empfiehlt sich der Schonwaschgang bei niedrigen Temperaturen.

Die Chemiefasern

Im 17. Jahrhundert wurde in England erstmals mit chemischen Stoffen für Kleidungsstücke experimentiert. Bedeutung erlangten die synthetischen Materialien für Fashion allerdings erst im Laufe des 20. Jahrhunderts.

Formstabil mit Polyacryl

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Damen Strickpullover

Polyacryl zählt zu den beliebtesten Kunstfasern. Der Stoff wird entweder allein verarbeitet oder mit Wolle, Baumwolle oder anderen Garnen vermischt. Polyacryl ist reiß- und scheuerfest und wird so gerne für Strickwaren wie Damenpullover, Jacken, Strümpfe und Trainingsanzüge verwendet. Dazu ist das Material leicht, wärmend und formstabil. Zu den Nachteilen zählt, dass die Fasern hitzeempfindlich und nicht temperaturausgleichend sind.

Leichter Polyester

Die Kunstfaser Polyester kommt häufig in Fleece und Mikrofaser-Produkten oder Futterstoffen zum Einsatz. Polyester ist die meistproduzierte synthetische Faser. Zu den Vorteilen zählt vor allem die Leichtigkeit und Elastizität aber auch die Reißfestig- und Strapazierfähigkeit. Da Polyester schnell trocknet und sehr wenig Feuchtigkeit aufnimmt, ist das Material außerdem ideal für Fitnessbekleidung. Um den Komfort und die Bequemlichkeit von Kleidung aus Polyester zu steigern, wird das Material häufig mit Naturfasern wie Baumwolle oder Viskose vermischt. So wird das Kleidungsstück bequem und pflegeleicht zugleich.

Reißfest dank Polyamid

Diese Faser wird vielseitig eingesetzt. So beispielsweise in Regenkleidung, Bademode oder Strümpfen. Als Beimischung zu Baumwolle und Viskose oder aber als Futterstoff wird Polyamid ebenfalls gerne verarbeitet. Die Fasern sind besonders elastisch und reißfest und knittern nur geringfügig. Dazu ist Polyamid sehr leicht und nimmt kaum Feuchtigkeit auf.

Hochelastisch mit Elasthan

Elasthan ist ein hochelastisches Material und somit sehr dehnbar. Die Fasern können bis zu 700% gedehnt werden und nehmen anschließend stet wieder die Ausgangsform an. Zusätzlich ist Elasthan sehr reißfest und leicht zu waschen. Damen- oder Herrenmode mit Elasthan-Anteil stehen für einen hohen Tragekomfort. Damenjeans bzw. Herrenjeans etwa verleiht das Material mehr Bewegungsfreiheit, einen bequemeren Bund und Formstabilität.

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1 Kommentar

  • Reply Elena 22. Mai 2019 at 13:31

    Sehr interessant geschrieben und viele gute Infos!

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