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Be organized: das Bullet Journal System

24. Januar 2021
Bullet Journal selbst gestalten

Bullet Journal selbst gestalten

Du findest immer wieder Post-Its mit Terminen an Orten, die du längst vergessen hast? Wichtige Notizen sind dir aus diesem Grund schon einmal verloren gegangen? Jetzt ist Schluss mit dem Post-It-Salat, denn wir haben den ultimativen Tipp für dich: Starte jetzt mit deinem eigenen Bullet Journal.

Das Konzept Bullet Journal

Den Begriff hast du sicher schon einmal gehört und dich gefragt, was es mit diesem Bullet Journal eigentlich auf sich hat. Kurz gefasst ist es ein Planungssystem, in dem du kreativ deine Aufgaben, Termine und Notizen sammeln kannst.

Der Name dieses Journals kann ganz simpel übersetzt werden: Bullets, also Stichpunkte, werden verwendet, um einzelne Aufgaben aufzulisten. Am besten eignet sich ein Buch mit 250 Seiten – gern verwendet werden Bücher mit Dotted Print, also einem Punktraster.

Die ersten Schritte

Die erste Seite eines Bullet Journals wird oft dafür verwendet, um eine Legende anzulegen. Dort kannst du individuelle Symbole verwenden, mit denen du deine wichtigsten To-Dos oder Termine markieren kannst.

Das ursprüngliche Modell von Ryder Carroll greift folgende Symbole und ihre Aussagen auf:

. Aufgabe
x Aufgabe erledigt
> Aufgabe verschoben
< Aufgabe fest geplant

o Ereignis/Termin
Notiz

* Priorität
! Wichtig

Überlege dir, welche Aussage du unter welchem Symbol verstehst und halte diese in der Legende fest. So kannst du immer wieder nachschlagen.

Bullet Journal Planungssystem

Bullet Journal Planungssystem

Verschiedene Module

Index

Je öfter du das Bullet Journal System nutzt, umso mehr füllt sich dein Buch mit Notizen, Terminen und Aufgaben. Ein Index verhilft dir später zu einer guten und schnellen Übersicht – er steht am Anfang eines Journals und ist mit einem schlichten Inhaltsverzeichnis zu vergleichen. Wichtig ist dabei, dass du den Index ordentlich und regelmäßig führst, um auf Dauer Ordnung zu schaffen.

Future Log – Protokoll für die Zukunft

Arzttermine, Geburtstage, ein geplanter Wellnessurlaub oder Feierlichkeiten – diese Termine hat man für die weitere Planung des Jahres gern übersichtlich auf einen Blick. Um diese nicht zu vergessen, ist der Future Log gedacht. Dafür lässt du für jeden Monat, den du im Voraus planen möchtest, etwas Platz und ergänzt die Termine nach und nach.

Übersichten

Weiter geht es mit der Unterteilung – und zwar mit den Übersichten für die Monate und nach Belieben sogar Wochen und Tagen.

Monatsübersicht

Wenn du Lust hast, kannst du dir selbst eine schicke Monatsübersicht in dein Bullet Journal übertragen – so hast du nicht nur deine Termine, sondern gleich auch die passenden Wochentage dazu im Blick.

Wochenübersicht

Ist eine Woche mal zu sehr gefüllt, kannst du eine Seite für die dazugehörige Wochenansicht freihalten. Lass optional gleich ein paar Doppelseiten frei – man weiß schließlich nie. Brauchst du sie später doch nicht, kannst du die Seiten mit Erinnerungen oder Einkaufslisten füllen.

Tagesübersicht

Ja, manchmal ist es doch besser, alles Tag für Tag festzuhalten. Dafür sind die Tagesübersichten da! Hier kannst du alles bunt mischen und mit den Symbolen aus deiner Legende markieren – so hast du täglich alles auf einen Blick!

Journaling Methoden

Journaling Methoden

Listen

Blättere ein wenig in deinem Bullet Journal vor und reserviere dir im hinteren Teil ein paar Doppelseiten für wiederkehrende Listen. Diese können alles beinhalten: sei es eine Wunschliste für Weihnachten, Geschenkideen oder Dinge, die du in einem gewissen Zeitraum erledigen musst.

Leg dir doch deine eigene Shopping-Liste an: egal ob Must-Haves der Damenmode oder aktuelle Dekotrends – du kannst alles festhalten, was du dir wünschst.

Tracker für mehr Disziplin

Hast du das Gefühl, du trinkst am Tag zu wenig oder hast Dinge zur Gewohnheit werden lassen, die eigentlich untypisch für dich sind? Mit einem Habit Tracker kannst du der Sache auf den Grund gehen! Lege dir beispielsweise monatlich einen Tracker für den Haushalt an und tracke, wann du was erledigt oder nicht erledigt hast. Das funktioniert auch mit allem anderen und hilft ungemein, mit mehr Motivation und Disziplin an unangenehme Aufgaben, wie Staubputzen, heranzugehen.

Bullet Journal: deine Vorteile

Gestalte individuell

Jeder Mensch hat andere Vorlieben, Haltungen und Lebensweisen, weshalb sich jedes Bullet Journal individuell von anderen unterscheidet. Du kannst deine Individualität in deinem Bullet Journal ausleben und schaffst somit ein Unikat, welches einen Teil deines Lebens enthält.

Bleibe produktiv

Du wirst schnell feststellen, dass dieses System zur Verbesserung deiner Produktivität beitragen wird. Unangenehme Aufgaben werden schneller abgearbeitet, um sich den schöneren To Dos zu widmen, wie vielleicht das Verzieren von Terminen, um die Vorfreude zu steigern.

Werde kreativ

Es bleibt vollkommen dir überlassen, wie viel Kreativität du in dein Bullet Journal bringst oder nicht. Egal ob verziert, mit vielen Farben oder doch eher minimalistisch mit nur zwei Stiften – im Bullet Journal ist alles erlaubt.

Sei flexibel

Deshalb ist Flexibilität der ausschlaggebende Punkt, weshalb viele sich für das Bullet Journal und gegen einen normalen Terminplaner entscheiden.

Zeit investieren = Zeit sparen

Zeit sparen Bullet Journal

Zeit sparen Bullet Journal

Hört sich alles nach sehr viel Arbeit an? Aber genau darum geht es: Du musst vorher ein wenig Zeit investieren, um sie im Nachhinein an einigen Stellen wieder einsparen zu können.

Aufgaben übertragen

Aufgaben in dein Bullet Journal zu übertragen ist der Clou – so kannst du das Geschriebene in deinem Unterbewusstsein verinnerlichen und denkst zudem noch einmal darüber nach, ob und wie relevant die To Dos sind.

Prioritäten hervorheben

Genauso kannst du wichtige Termine hervorheben und herausfinden, ob du eine Aufgabe vor dir herschiebst, weil sie unangenehm oder weil sie unnötig ist.

Wenn du das Gefühl hast, dass die Symbole nicht ausreichen, nutze eine Farbe, die dir sofort ins Auge springt – Rot zum Beispiel.

Los geht’s

Auf die Plätze, fertig – Bullet Journaling!

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