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Jeans

Inhaltsverzeichnis

Kurz, lang, weit oder eng, dunkle Farbtöne, helle Nuancen, eine leichte Verwaschung oder coole Destroyed-Effekte: Unterschiedliche Passformen, verschiedene Längen und Highlights machen sie vielseitig, modisch und wandelbar zugleich. Sie ist alt, erfindet sich seit Jahren aber ständig neu und ist nicht mehr aus der Mode wegzudenken: Es geht um die Jeans, unseren allgegenwärtigen Begleiter – ein Trend, ohne den die Mode nicht leben kann.

Egal ob Schwarz, modische Trendfarben oder doch das klassische Blau – jeder hat mindestens eine Ausführung der Jeans im Kleiderschrank. Kombiniert mit einer Bluse, einem Hemd und Sakko oder doch mit dem Lieblingssweater – die Jeans bietet uns so viel Gestaltungsspielraum wie kein anderes Kleidungsstück zuvor. Alles rund um die Jeans, wie sie entstanden ist und worauf Sie bei der Pflege achten sollten, erfahren Sie in unserem Modelexikon.


Rückansicht einer Frau mit Levis Jeans

Herstellung und Geschichte

Erfinder der Jeanshose

Levi Strauss ist nahezu jedem bekannt – was viele nicht wissen: Er ist nicht nur Gründer einer der größten Jeansmarken der Welt, sondern Erfinder der Jeanshose. Nachdem der 1829 in Bamberg geborene Levi nach Amerika ausgewandert ist, eröffnete er einen Handel mit Stoff und Kurzwaren. Goldgräber erwiesen sich als seine treueste Kundschaft, da sie einen großen Hosenverschleiß aufwiesen. Levi erkannte, was den Arbeitenden fehlte: Eine stabile, widerstandsfähige Hose aus robustem Material, in der kleine Werkzeuge ihren Platz finden.

Jeans als Arbeitshose

Im Jahr 1873 kreierte Levi Strauss zusammen mit Jacob Davis die erste Arbeitshose für Goldgräber aus dem Stoff Serge de Nimes, woraus sich der Begriff Denim Jeans ableitet. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Jeans für Damen und Herren in Bezug auf Design und Schnitt kontinuierlich von zahlreichen Modelabels neu interpretiert, sodass sie sich zu dem It-Piece entwickelte, das wir heute kennen. Von schlanken bis zu weiten Jeans gibt es eine weite Bandbreite an verschiedenen Längen und Passformen.


Alleinstellungsmerkmal Denim

Denim gilt als der klassische Jeansstoff: Typisch ist eine robuste, widerstandsfähige Materialqualität mit einem festen bis weichen Griff. Von Natur aus ist der Jeansstoff weiß – seine blaue Farbe erhält er erst durch das Färben mit dem tiefblauen Farbstoff Indigo, der ursprünglich aus den Blättern der Indigopflanze gewonnen wurde, heute allerdings künstlich hergestellt wird. Indigo färbt die äußeren Fäden des Gewebes, während der Kern des Jeansstoffes weiß bleibt. Mittlerweile erobert die Jeans die Modewelt mit den verschiedensten Farbnuancen.


Alles rund um die Jeans

Neben verschiedenen Jeanslängen, wie Bermuda oder Shorts, Capri, 7/8 oder Ankle sind andere Eigenschaften für den Kauf einer Jeans ausschlaggebend. Wichtige Begriffe, mit denen Sie auf HoseOnline.de in Berührung kommen, werden im Folgenden erläutert.

Die Leibhöhe

Frau mit blauer Jeans und Blazer

Oft finden wir eine englische Bezeichnung für die Leibhöhe, also die Höhe, wo der Hosenbund sitzt – das kann tailliert oder an der Hüfte liegend sein.

High waist

High-waist-Jeans zeichnen sich durch einen hohen Bund aus und sind oft tailliert geschnitten. Diese kaschieren Problemzonen, wie einen kleinen Bauchansatz, ohne unbequem zu sitzen oder einzuschneiden. Der Fokus dieser Jeans liegt auf der schmalen Taille und auf dem Po, der durch den hohen Bund besonders betont wird.

Mid waist

Die mittlere Bundhöhe liegt im Gegensatz zu High waist ein wenig tiefer und ist, wenn nicht anders angegeben, die Regel.

Low waist

Eine Jeans mit niedrigem Bund wird auf der Hüfte getragen und zeichnet sich durch einen tief sitzenden Hosenbund aus.

Innenbeinlänge

Beim Kauf einer Jeans ist es von Vorteil, die eigene Innenbeinlänge zu wissen: Sie verläuft auf der Innenseite der Jeans vom Schritt bis zum Beinabschluss und wird allgemein in Inch gemessen.

Fußweitenumfang

Nicht nur Bundweite und Länge sind entscheidend, sondern in vielen Fällen auch der Fußweitenumfang: Dieser bestimmt, wie weit der Beinabschluss ausfällt. So messen Sie den Fußweitenumfang: Legen Sie die Jeans flach auf eine Oberfläche und messen Sie den Beinabschluss in cm. Diese Zahl nehmen Sie mal zwei und erhalten so den Fußweitenumfang.

Nichttextile Bestandteile tierischen Ursprungs

Lesen Sie diese Bezeichnung auf dem Etikett einer Jeanshose, enthält die Jeans Komponenten, die nicht aus Textilfasern bestehen. Dieser Begriff umfasst sowohl Fell, Federn, Knöpfe aus Horn oder Perlmutt und Lederpatches. Gerade bei Jeans wird das Hersteller-Logo am Bund oft in Form eines Lederpatches angebracht, wodurch die Jeans nichttextile Bestandteile tierischen Ursprungs enthält.


Verschiedene Jeans Schnitte

Je nach Figur und dem eigenen Empfinden sitzt eine Jeans anders. Verschiedene Schnitte bieten Ihnen eine breite Produktpalette von Röhrenjeans über gerade geschnittene Hosen bis hin zu einem ausgestellten Bein. Wir informieren Sie gern über die verschiedenen Fits.

Die Schlanken: Slim, Regular Slim, Tapered und Modern

Ist eine schmale Passform Ihr persönlicher Favorit, sind Slim, Tapered und Modern die optimalen Begleiter für den Alltag. Die sogenannten Röhrenjeans zeichnen sich durch eine schlanke Form mit ebenfalls schmalem Beinverlauf aus.

Slim Fit

Die Passform Slim Fit bezeichnet eine schmal geschnittene Jeanshose. Slim Fit Jeans sitzen demnach an Oberschenkeln und Hüfte eng an, geben der Trägerin bzw. dem Träger durch einen geraden Beinverlauf zur Wade hin etwas Luft. Ein Stretchanteil ist bei einem Slim Fit die Regel.

Regular Slim Fit

Eine Variation des Slim Fits ist der Regular Slim Fit: Die Passform ist allgemein schmal geschnitten und am Oberschenkel eng anliegend, während das fortlaufende Bein geradlinig verläuft. Durch die schlanke Passform zählt dieser Schnitt zu den legeren Röhrenjeans.

Tapered Fit

Jeans im Tapered Fit zählen ebenfalls zur Kategorie Röhrenjeans, sitzen aber im Gegenzug zur Slim an Hüfte und Oberschenkel lockerer, während sie zu den Waden hin konisch zuläuft. In diesem Zusammenhang wird oft von einem kegel- bzw. keilförmigen Beinverlauf gesprochen. Vom Schnitt her erinnert eine Tapered Jeans an eine Karottenhose, unterscheidet sich aber durch eine niedrige Bundhöhe.

Modern Fit

Ein schlankes Bein und ein nach unten enger zulaufender Beinverlauf sind charakteristisch für den Modern Fit, der ebenfalls zu den schmalen Passformen gehört. Der Fußumfang ist etwas enger geschnitten als am Oberschenkel und ist somit identisch mit dem Tapered Fit. Der Modern Fit ist vermehrt bei Herrenjeans zu finden, während sich der Tapered Fit bei Damenjeans durchsetzt.

Die Hautengen: Skinny, Super Skinny, Tight und Super Tight

Sie lieben sehr eng anliegende Jeanshosen? Dann halten Sie Ausschau nach Skinny, Super Skinny, Tight und Super Tight: Diese Passformen zählen zu den Röhrenjeans, die hauteng anliegen und sich vollständig an Ihre Silhouette anschmiegen.

Blaue Damenjeans mit einem hoch gekrempelten Bein

Skinny Fit

Eine Jeans im Skinny Fit macht ihrem Namen alle Ehre – Skin bedeutet, aus dem Englischen übersetzt, Haut: Die Passform ist nicht nur sehr schmal geschnitten, sondern schmiegt sich wie eine zweite Haut an Hüfte, Oberschenkel, Wade und Knöcheln. Auch der Fußweitenumfang ist bei Skinny sehr schmal. Für einen optimalen Sitz wird Elasthan eingearbeitet, damit sich die Jeans der individuellen Körperform flexibel anpasst.

Super Skinny Fit

Wie eine zweite Haut liegt der Super Skinny Fit an – diese Passform ist noch enger geschnitten als die Skinny und bildet somit die Superlative zum originalen Schnitt. Wer sich für eine Jeans im Super Skinny Fit entscheidet, betont den Körper in jeder Hinsicht: Rundungen werden nicht kaschiert, während ein flacher Po ebenfalls nicht verborgen wird.

Tight Fit

Jeans im Tight Fit sind bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt. Das eng anliegende Bein und der schmal zulaufende Knöchel machen die Röhrenjeans zu einem optimalen Begleiter für den Alltag oder das Büro. Mögen Sie einen figurbetonten und körperschmeichelnden Schnitt, sind Sie mit Tight Fit Jeans gut bedient!

Super Tight Fit

Der Super Tight Fit ist, ähnlich wie Super Skinny, noch schmaler geschnitten als Skinny oder Tight. Mit diesem körperbetonten Schnitt verstecken Sie nichts, sondern betonen durch die eng anliegende Passform Ihren Po und Ihre Beine umso mehr. Ein hoher Elasthananteil macht die hautengen Röhrenjeans äußerst dehnbar, sodass sie sich Ihrem Körper flexibel anpassen. Bequemlichkeit wird auch bei körpernahen Jeanshosen groß geschrieben!

Die Weibliche: Feminine

Dieser Fit richtet sich speziell an Frauen und ist ausschließlich bei Damenjeans zu finden. Für den Schnitt charakteristisch ist ein bequemer Sitz an der Taille, der durch eine reguläre bis hohe Bundhöhe ergänzt wird. Ein gerader Beinverlauf mit einem bequem geschnittenen Oberschenkel umschmeichelt Ihre Figur.

Die Geraden: Straight und Regular

Straight Fit

Der Straight Fit zeichnet sich durch eine gerade Passform aus und wird auch als Normal Fit bezeichnet. Das Bein verläuft gerade, ohne dass dieses zum Fuß hin schmaler wird.

Regular Fit

Der Klassiker unter den Passformen ist der Regular Fit, da er sich durch eine normale, gerade Form auszeichnet. Eine Jeans im Regular Fit besticht durch einen geraden Beinverlauf, der von der Hüfte bis hin zum Fuß gleich bleibt. Ein lockerer Sitz am Bein bringt einen angenehmen Komfort, ohne dass die Jeans zu weit geschnitten aussieht oder zu nah an der Haut anliegt.

Ansicht einer Herrenjeans mit aufgerauten Stellen

Die Bequemen: Casual, Relaxed und Comfort

Casual Fit

Eine Casual Fit Jeans zählt, wie die englische Bezeichnung schon verrät, zu den bequemen Hosen. Die lockere Passform kaschiert nicht nur die eine oder andere Problemzone, sondern strahlt auch eine Lässigkeit aus, die sich wunderbar in jeden Look integriert. Mittlerweile hat sich der Casual Fit sowohl in der Damen- als auch in der Herrenmode als eine sehr trendbewusste und dennoch bequeme Passform durchgesetzt.

Relaxed Fit

Ein bequemer Schnitt, der sich vorrangig bei Herrenjeans durchsetzt, ist der Relaxed Fit. Dieser erweist sich durch einen lockeren Sitz als sehr bequem, erzeugt aber trotzdem keinen Schlabberlook. Das Bein verläuft geradlinig und liegt nicht vollständig an der Haut. In der Regel hat der Relaxed Fit einen niedrigen Bund und wird eher auf der Hüfte getragen, was zu seinem legeren Charme beiträgt.

Comfort Fit

Die weite Form der locker geschnittenen Comfort Fit Jeans garantiert einen sehr hohen Tragekomfort mit viel Beweglichkeit. Der Comfort Fit ist mit seinem etwas ausgestellten Bein die optimale Passform für etwas kräftiger gebaute Männer und Frauen, die ihre Jeanshosen gern etwas weiter mögen. Außerdem kaschiert die bequeme Passform Problemzonen an Bauch und Oberschenkeln. Für Sportler und muskulöse Menschen ist dieser Fit ebenfalls ideal!

Die Weiten: Loose und Bootcut

Loose Fit

Wie der Name bereits verrät, haben Loose Fit Jeans einen weiten, lockeren Schnitt, der Ihnen besonders viel Beweglichkeit bietet. Diese Passform liegt nicht figurbetont am Körper und ist somit das Gegenteil von schlanken Passformen wie Slim oder Skinny.

Bootcut Fit

Bootcut-Jeans sind seit vielen Jahren im Trend! Beliebt wurden sie als Import aus dem Wilden Westen und zählen mittlerweile zum festen Standard der Modebranche. Sie haben ein leicht ausgestelltes Hosenbein, das zum Knöchel hin in einer leichten A-Linie verläuft. Bootcut lässt sich perfekt über einen Stiefel oder Schuhen mit hoher Schafthöhe tragen.


Jeans Pflege

Mit der richtigen Pflege können Sie die Lebensdauer Ihrer Jeans deutlich verlängern. Denim sollte nicht übermäßig oft gewaschen werden – um die Farbe zu erhalten oder das Abfärben von Jeans zu vermeiden, ist eine schonende Jeans Pflege das A und O. Mit diesen Tipps halten Sie Ihre Jeans nicht nur in Form, sondern sorgen für Langlebigkeit!

Frau mit einer hellen Culotte Jeans

Waschgang bei 30°C

Das Jeansprogramm ist bei vielen Waschmaschinen auf 40°C voreingestellt. Was viele nicht wissen: Zu hohe Temperaturen schaden den Jeanshosen mehr, als dass diese sie pflegen. Heutzutage enthalten Jeans oft Elasthan, um für mehr Flexibilität und genügend Bewegungsfreiraum zu sorgen – Elasthan ist allerdings hitzeempfindlich. Waschen Sie Ihre Jeans nur bei 30°C – mit dieser Waschtemperatur wird Ihre Jeans schonend gereinigt und sie tun nebenbei noch etwas für die Umwelt.

Niedrig schleudern

Je höher die Schleuderzahl eingestellt ist, desto mehr wird Ihre Jeans strapaziert: Es besteht die Gefahr, dass sich Knöpfe oder Nieten lösen und so im schlimmsten Fall Ihre Waschmaschine Schaden nimmt. Stellen Sie die Schleuderzahl deshalb so niedrig wie möglich ein! Schließen Sie vor dem Waschgang Knöpfe und Reißverschlüsse Ihrer Jeans, um weitere Kleidungsstücke und die Waschtrommel zu schützen.

An der Luft trocknen

Geben Sie Ihrer Jeans die nötige Zeit und lassen SIe sie an der Luft hängend trocknen. So regeneriert sich das Gewebe und die Jeans leiert nicht aus.

Abfärben von Jeans verhindern

Es besteht immer die Möglichkeit, dass eine Jeans auf Ihre Haut oder andere Textilien abfärben kann. Deshalb sollten Sie diese beim ersten Mal keinesfalls ungewaschen tragen! Waschen Sie Ihre neue Jeans wie auf dem Pflegeetikett angegeben und mit ähnlichen Farben, um ein ungewolltes Abfärben auf andere Kleidungsstücke zu vermeiden. So kann sich überschüssige Farbe aus dem Gewebe lösen. Alternativ hilft zusätzlich eine Vorbehandlung mit Essig.

Inhaltsverzeichnis

Kurz, lang, weit oder eng, dunkle Farbtöne, helle Nuancen, eine leichte Verwaschung oder coole Destroyed-Effekte: Unterschiedliche Passformen, verschiedene Längen und Highlights machen sie vielseitig, modisch und wandelbar zugleich. Sie ist alt, erfindet sich seit Jahren aber ständig neu und ist nicht mehr aus der Mode wegzudenken: Es geht um die Jeans, unseren allgegenwärtigen Begleiter – ein Trend, ohne den die Mode nicht leben kann.

Egal ob Schwarz, modische Trendfarben oder doch das klassische Blau – jeder hat mindestens eine Ausführung der Jeans im Kleiderschrank. Kombiniert mit einer Bluse, einem Hemd und Sakko oder doch mit dem Lieblingssweater – die Jeans bietet uns so viel Gestaltungsspielraum wie kein anderes Kleidungsstück zuvor. Alles rund um die Jeans, wie sie entstanden ist und worauf Sie bei der Pflege achten sollten, erfahren Sie in unserem Modelexikon.


Rückansicht einer Frau mit Levis Jeans

Herstellung und Geschichte

Erfinder der Jeanshose

Levi Strauss ist nahezu jedem bekannt – was viele nicht wissen: Er ist nicht nur Gründer einer der größten Jeansmarken der Welt, sondern Erfinder der Jeanshose. Nachdem der 1829 in Bamberg geborene Levi nach Amerika ausgewandert ist, eröffnete er einen Handel mit Stoff und Kurzwaren. Goldgräber erwiesen sich als seine treueste Kundschaft, da sie einen großen Hosenverschleiß aufwiesen. Levi erkannte, was den Arbeitenden fehlte: Eine stabile, widerstandsfähige Hose aus robustem Material, in der kleine Werkzeuge ihren Platz finden.

Jeans als Arbeitshose

Im Jahr 1873 kreierte Levi Strauss zusammen mit Jacob Davis die erste Arbeitshose für Goldgräber aus dem Stoff Serge de Nimes, woraus sich der Begriff Denim Jeans ableitet. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Jeans für Damen und Herren in Bezug auf Design und Schnitt kontinuierlich von zahlreichen Modelabels neu interpretiert, sodass sie sich zu dem It-Piece entwickelte, das wir heute kennen. Von schlanken bis zu weiten Jeans gibt es eine weite Bandbreite an verschiedenen Längen und Passformen.


Alleinstellungsmerkmal Denim

Denim gilt als der klassische Jeansstoff: Typisch ist eine robuste, widerstandsfähige Materialqualität mit einem festen bis weichen Griff. Von Natur aus ist der Jeansstoff weiß – seine blaue Farbe erhält er erst durch das Färben mit dem tiefblauen Farbstoff Indigo, der ursprünglich aus den Blättern der Indigopflanze gewonnen wurde, heute allerdings künstlich hergestellt wird. Indigo färbt die äußeren Fäden des Gewebes, während der Kern des Jeansstoffes weiß bleibt. Mittlerweile erobert die Jeans die Modewelt mit den verschiedensten Farbnuancen.


Alles rund um die Jeans

Neben verschiedenen Jeanslängen, wie Bermuda oder Shorts, Capri, 7/8 oder Ankle sind andere Eigenschaften für den Kauf einer Jeans ausschlaggebend. Wichtige Begriffe, mit denen Sie auf HoseOnline.de in Berührung kommen, werden im Folgenden erläutert.

Die Leibhöhe

Frau mit blauer Jeans und Blazer

Oft finden wir eine englische Bezeichnung für die Leibhöhe, also die Höhe, wo der Hosenbund sitzt – das kann tailliert oder an der Hüfte liegend sein.

High waist

High-waist-Jeans zeichnen sich durch einen hohen Bund aus und sind oft tailliert geschnitten. Diese kaschieren Problemzonen, wie einen kleinen Bauchansatz, ohne unbequem zu sitzen oder einzuschneiden. Der Fokus dieser Jeans liegt auf der schmalen Taille und auf dem Po, der durch den hohen Bund besonders betont wird.

Mid waist

Die mittlere Bundhöhe liegt im Gegensatz zu High waist ein wenig tiefer und ist, wenn nicht anders angegeben, die Regel.

Low waist

Eine Jeans mit niedrigem Bund wird auf der Hüfte getragen und zeichnet sich durch einen tief sitzenden Hosenbund aus.

Innenbeinlänge

Beim Kauf einer Jeans ist es von Vorteil, die eigene Innenbeinlänge zu wissen: Sie verläuft auf der Innenseite der Jeans vom Schritt bis zum Beinabschluss und wird allgemein in Inch gemessen.

Fußweitenumfang

Nicht nur Bundweite und Länge sind entscheidend, sondern in vielen Fällen auch der Fußweitenumfang: Dieser bestimmt, wie weit der Beinabschluss ausfällt. So messen Sie den Fußweitenumfang: Legen Sie die Jeans flach auf eine Oberfläche und messen Sie den Beinabschluss in cm. Diese Zahl nehmen Sie mal zwei und erhalten so den Fußweitenumfang.

Nichttextile Bestandteile tierischen Ursprungs

Lesen Sie diese Bezeichnung auf dem Etikett einer Jeanshose, enthält die Jeans Komponenten, die nicht aus Textilfasern bestehen. Dieser Begriff umfasst sowohl Fell, Federn, Knöpfe aus Horn oder Perlmutt und Lederpatches. Gerade bei Jeans wird das Hersteller-Logo am Bund oft in Form eines Lederpatches angebracht, wodurch die Jeans nichttextile Bestandteile tierischen Ursprungs enthält.


Verschiedene Jeans Schnitte

Je nach Figur und dem eigenen Empfinden sitzt eine Jeans anders. Verschiedene Schnitte bieten Ihnen eine breite Produktpalette von Röhrenjeans über gerade geschnittene Hosen bis hin zu einem ausgestellten Bein. Wir informieren Sie gern über die verschiedenen Fits.

Die Schlanken: Slim, Regular Slim, Tapered und Modern

Ist eine schmale Passform Ihr persönlicher Favorit, sind Slim, Tapered und Modern die optimalen Begleiter für den Alltag. Die sogenannten Röhrenjeans zeichnen sich durch eine schlanke Form mit ebenfalls schmalem Beinverlauf aus.

Slim Fit

Die Passform Slim Fit bezeichnet eine schmal geschnittene Jeanshose. Slim Fit Jeans sitzen demnach an Oberschenkeln und Hüfte eng an, geben der Trägerin bzw. dem Träger durch einen geraden Beinverlauf zur Wade hin etwas Luft. Ein Stretchanteil ist bei einem Slim Fit die Regel.

Regular Slim Fit

Eine Variation des Slim Fits ist der Regular Slim Fit: Die Passform ist allgemein schmal geschnitten und am Oberschenkel eng anliegend, während das fortlaufende Bein geradlinig verläuft. Durch die schlanke Passform zählt dieser Schnitt zu den legeren Röhrenjeans.

Tapered Fit

Jeans im Tapered Fit zählen ebenfalls zur Kategorie Röhrenjeans, sitzen aber im Gegenzug zur Slim an Hüfte und Oberschenkel lockerer, während sie zu den Waden hin konisch zuläuft. In diesem Zusammenhang wird oft von einem kegel- bzw. keilförmigen Beinverlauf gesprochen. Vom Schnitt her erinnert eine Tapered Jeans an eine Karottenhose, unterscheidet sich aber durch eine niedrige Bundhöhe.

Modern Fit

Ein schlankes Bein und ein nach unten enger zulaufender Beinverlauf sind charakteristisch für den Modern Fit, der ebenfalls zu den schmalen Passformen gehört. Der Fußumfang ist etwas enger geschnitten als am Oberschenkel und ist somit identisch mit dem Tapered Fit. Der Modern Fit ist vermehrt bei Herrenjeans zu finden, während sich der Tapered Fit bei Damenjeans durchsetzt.

Die Hautengen: Skinny, Super Skinny, Tight und Super Tight

Sie lieben sehr eng anliegende Jeanshosen? Dann halten Sie Ausschau nach Skinny, Super Skinny, Tight und Super Tight: Diese Passformen zählen zu den Röhrenjeans, die hauteng anliegen und sich vollständig an Ihre Silhouette anschmiegen.

Blaue Damenjeans mit einem hoch gekrempelten Bein

Skinny Fit

Eine Jeans im Skinny Fit macht ihrem Namen alle Ehre – Skin bedeutet, aus dem Englischen übersetzt, Haut: Die Passform ist nicht nur sehr schmal geschnitten, sondern schmiegt sich wie eine zweite Haut an Hüfte, Oberschenkel, Wade und Knöcheln. Auch der Fußweitenumfang ist bei Skinny sehr schmal. Für einen optimalen Sitz wird Elasthan eingearbeitet, damit sich die Jeans der individuellen Körperform flexibel anpasst.

Super Skinny Fit

Wie eine zweite Haut liegt der Super Skinny Fit an – diese Passform ist noch enger geschnitten als die Skinny und bildet somit die Superlative zum originalen Schnitt. Wer sich für eine Jeans im Super Skinny Fit entscheidet, betont den Körper in jeder Hinsicht: Rundungen werden nicht kaschiert, während ein flacher Po ebenfalls nicht verborgen wird.

Tight Fit

Jeans im Tight Fit sind bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt. Das eng anliegende Bein und der schmal zulaufende Knöchel machen die Röhrenjeans zu einem optimalen Begleiter für den Alltag oder das Büro. Mögen Sie einen figurbetonten und körperschmeichelnden Schnitt, sind Sie mit Tight Fit Jeans gut bedient!

Super Tight Fit

Der Super Tight Fit ist, ähnlich wie Super Skinny, noch schmaler geschnitten als Skinny oder Tight. Mit diesem körperbetonten Schnitt verstecken Sie nichts, sondern betonen durch die eng anliegende Passform Ihren Po und Ihre Beine umso mehr. Ein hoher Elasthananteil macht die hautengen Röhrenjeans äußerst dehnbar, sodass sie sich Ihrem Körper flexibel anpassen. Bequemlichkeit wird auch bei körpernahen Jeanshosen groß geschrieben!

Die Weibliche: Feminine

Dieser Fit richtet sich speziell an Frauen und ist ausschließlich bei Damenjeans zu finden. Für den Schnitt charakteristisch ist ein bequemer Sitz an der Taille, der durch eine reguläre bis hohe Bundhöhe ergänzt wird. Ein gerader Beinverlauf mit einem bequem geschnittenen Oberschenkel umschmeichelt Ihre Figur.

Die Geraden: Straight und Regular

Straight Fit

Der Straight Fit zeichnet sich durch eine gerade Passform aus und wird auch als Normal Fit bezeichnet. Das Bein verläuft gerade, ohne dass dieses zum Fuß hin schmaler wird.

Regular Fit

Der Klassiker unter den Passformen ist der Regular Fit, da er sich durch eine normale, gerade Form auszeichnet. Eine Jeans im Regular Fit besticht durch einen geraden Beinverlauf, der von der Hüfte bis hin zum Fuß gleich bleibt. Ein lockerer Sitz am Bein bringt einen angenehmen Komfort, ohne dass die Jeans zu weit geschnitten aussieht oder zu nah an der Haut anliegt.

Ansicht einer Herrenjeans mit aufgerauten Stellen

Die Bequemen: Casual, Relaxed und Comfort

Casual Fit

Eine Casual Fit Jeans zählt, wie die englische Bezeichnung schon verrät, zu den bequemen Hosen. Die lockere Passform kaschiert nicht nur die eine oder andere Problemzone, sondern strahlt auch eine Lässigkeit aus, die sich wunderbar in jeden Look integriert. Mittlerweile hat sich der Casual Fit sowohl in der Damen- als auch in der Herrenmode als eine sehr trendbewusste und dennoch bequeme Passform durchgesetzt.

Relaxed Fit

Ein bequemer Schnitt, der sich vorrangig bei Herrenjeans durchsetzt, ist der Relaxed Fit. Dieser erweist sich durch einen lockeren Sitz als sehr bequem, erzeugt aber trotzdem keinen Schlabberlook. Das Bein verläuft geradlinig und liegt nicht vollständig an der Haut. In der Regel hat der Relaxed Fit einen niedrigen Bund und wird eher auf der Hüfte getragen, was zu seinem legeren Charme beiträgt.

Comfort Fit

Die weite Form der locker geschnittenen Comfort Fit Jeans garantiert einen sehr hohen Tragekomfort mit viel Beweglichkeit. Der Comfort Fit ist mit seinem etwas ausgestellten Bein die optimale Passform für etwas kräftiger gebaute Männer und Frauen, die ihre Jeanshosen gern etwas weiter mögen. Außerdem kaschiert die bequeme Passform Problemzonen an Bauch und Oberschenkeln. Für Sportler und muskulöse Menschen ist dieser Fit ebenfalls ideal!

Die Weiten: Loose und Bootcut

Loose Fit

Wie der Name bereits verrät, haben Loose Fit Jeans einen weiten, lockeren Schnitt, der Ihnen besonders viel Beweglichkeit bietet. Diese Passform liegt nicht figurbetont am Körper und ist somit das Gegenteil von schlanken Passformen wie Slim oder Skinny.

Bootcut Fit

Bootcut-Jeans sind seit vielen Jahren im Trend! Beliebt wurden sie als Import aus dem Wilden Westen und zählen mittlerweile zum festen Standard der Modebranche. Sie haben ein leicht ausgestelltes Hosenbein, das zum Knöchel hin in einer leichten A-Linie verläuft. Bootcut lässt sich perfekt über einen Stiefel oder Schuhen mit hoher Schafthöhe tragen.


Jeans Pflege

Mit der richtigen Pflege können Sie die Lebensdauer Ihrer Jeans deutlich verlängern. Denim sollte nicht übermäßig oft gewaschen werden – um die Farbe zu erhalten oder das Abfärben von Jeans zu vermeiden, ist eine schonende Jeans Pflege das A und O. Mit diesen Tipps halten Sie Ihre Jeans nicht nur in Form, sondern sorgen für Langlebigkeit!

Frau mit einer hellen Culotte Jeans

Waschgang bei 30°C

Das Jeansprogramm ist bei vielen Waschmaschinen auf 40°C voreingestellt. Was viele nicht wissen: Zu hohe Temperaturen schaden den Jeanshosen mehr, als dass diese sie pflegen. Heutzutage enthalten Jeans oft Elasthan, um für mehr Flexibilität und genügend Bewegungsfreiraum zu sorgen – Elasthan ist allerdings hitzeempfindlich. Waschen Sie Ihre Jeans nur bei 30°C – mit dieser Waschtemperatur wird Ihre Jeans schonend gereinigt und sie tun nebenbei noch etwas für die Umwelt.

Niedrig schleudern

Je höher die Schleuderzahl eingestellt ist, desto mehr wird Ihre Jeans strapaziert: Es besteht die Gefahr, dass sich Knöpfe oder Nieten lösen und so im schlimmsten Fall Ihre Waschmaschine Schaden nimmt. Stellen Sie die Schleuderzahl deshalb so niedrig wie möglich ein! Schließen Sie vor dem Waschgang Knöpfe und Reißverschlüsse Ihrer Jeans, um weitere Kleidungsstücke und die Waschtrommel zu schützen.

An der Luft trocknen

Geben Sie Ihrer Jeans die nötige Zeit und lassen SIe sie an der Luft hängend trocknen. So regeneriert sich das Gewebe und die Jeans leiert nicht aus.

Abfärben von Jeans verhindern

Es besteht immer die Möglichkeit, dass eine Jeans auf Ihre Haut oder andere Textilien abfärben kann. Deshalb sollten Sie diese beim ersten Mal keinesfalls ungewaschen tragen! Waschen Sie Ihre neue Jeans wie auf dem Pflegeetikett angegeben und mit ähnlichen Farben, um ein ungewolltes Abfärben auf andere Kleidungsstücke zu vermeiden. So kann sich überschüssige Farbe aus dem Gewebe lösen. Alternativ hilft zusätzlich eine Vorbehandlung mit Essig.

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Jeans

Inhaltsverzeichnis

Kurz, lang, weit oder eng, dunkle Farbtöne, helle Nuancen, eine leichte Verwaschung oder coole Destroyed-Effekte: Unterschiedliche Passformen, verschiedene Längen und Highlights machen sie vielseitig, modisch und wandelbar zugleich. Sie ist alt, erfindet sich seit Jahren aber ständig neu und ist nicht mehr aus der Mode wegzudenken: Es geht um die Jeans, unseren allgegenwärtigen Begleiter – ein Trend, ohne den die Mode nicht leben kann.

Egal ob Schwarz, modische Trendfarben oder doch das klassische Blau – jeder hat mindestens eine Ausführung der Jeans im Kleiderschrank. Kombiniert mit einer Bluse, einem Hemd und Sakko oder doch mit dem Lieblingssweater – die Jeans bietet uns so viel Gestaltungsspielraum wie kein anderes Kleidungsstück zuvor. Alles rund um die Jeans, wie sie entstanden ist und worauf Sie bei der Pflege achten sollten, erfahren Sie in unserem Modelexikon.


Rückansicht einer Frau mit Levis Jeans

Herstellung und Geschichte

Erfinder der Jeanshose

Levi Strauss ist nahezu jedem bekannt – was viele nicht wissen: Er ist nicht nur Gründer einer der größten Jeansmarken der Welt, sondern Erfinder der Jeanshose. Nachdem der 1829 in Bamberg geborene Levi nach Amerika ausgewandert ist, eröffnete er einen Handel mit Stoff und Kurzwaren. Goldgräber erwiesen sich als seine treueste Kundschaft, da sie einen großen Hosenverschleiß aufwiesen. Levi erkannte, was den Arbeitenden fehlte: Eine stabile, widerstandsfähige Hose aus robustem Material, in der kleine Werkzeuge ihren Platz finden.

Jeans als Arbeitshose

Im Jahr 1873 kreierte Levi Strauss zusammen mit Jacob Davis die erste Arbeitshose für Goldgräber aus dem Stoff Serge de Nimes, woraus sich der Begriff Denim Jeans ableitet. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Jeans für Damen und Herren in Bezug auf Design und Schnitt kontinuierlich von zahlreichen Modelabels neu interpretiert, sodass sie sich zu dem It-Piece entwickelte, das wir heute kennen. Von schlanken bis zu weiten Jeans gibt es eine weite Bandbreite an verschiedenen Längen und Passformen.


Alleinstellungsmerkmal Denim

Denim gilt als der klassische Jeansstoff: Typisch ist eine robuste, widerstandsfähige Materialqualität mit einem festen bis weichen Griff. Von Natur aus ist der Jeansstoff weiß – seine blaue Farbe erhält er erst durch das Färben mit dem tiefblauen Farbstoff Indigo, der ursprünglich aus den Blättern der Indigopflanze gewonnen wurde, heute allerdings künstlich hergestellt wird. Indigo färbt die äußeren Fäden des Gewebes, während der Kern des Jeansstoffes weiß bleibt. Mittlerweile erobert die Jeans die Modewelt mit den verschiedensten Farbnuancen.


Alles rund um die Jeans

Neben verschiedenen Jeanslängen, wie Bermuda oder Shorts, Capri, 7/8 oder Ankle sind andere Eigenschaften für den Kauf einer Jeans ausschlaggebend. Wichtige Begriffe, mit denen Sie auf HoseOnline.de in Berührung kommen, werden im Folgenden erläutert.

Die Leibhöhe

Frau mit blauer Jeans und Blazer

Oft finden wir eine englische Bezeichnung für die Leibhöhe, also die Höhe, wo der Hosenbund sitzt – das kann tailliert oder an der Hüfte liegend sein.

High waist

High-waist-Jeans zeichnen sich durch einen hohen Bund aus und sind oft tailliert geschnitten. Diese kaschieren Problemzonen, wie einen kleinen Bauchansatz, ohne unbequem zu sitzen oder einzuschneiden. Der Fokus dieser Jeans liegt auf der schmalen Taille und auf dem Po, der durch den hohen Bund besonders betont wird.

Mid waist

Die mittlere Bundhöhe liegt im Gegensatz zu High waist ein wenig tiefer und ist, wenn nicht anders angegeben, die Regel.

Low waist

Eine Jeans mit niedrigem Bund wird auf der Hüfte getragen und zeichnet sich durch einen tief sitzenden Hosenbund aus.

Innenbeinlänge

Beim Kauf einer Jeans ist es von Vorteil, die eigene Innenbeinlänge zu wissen: Sie verläuft auf der Innenseite der Jeans vom Schritt bis zum Beinabschluss und wird allgemein in Inch gemessen.

Fußweitenumfang

Nicht nur Bundweite und Länge sind entscheidend, sondern in vielen Fällen auch der Fußweitenumfang: Dieser bestimmt, wie weit der Beinabschluss ausfällt. So messen Sie den Fußweitenumfang: Legen Sie die Jeans flach auf eine Oberfläche und messen Sie den Beinabschluss in cm. Diese Zahl nehmen Sie mal zwei und erhalten so den Fußweitenumfang.

Nichttextile Bestandteile tierischen Ursprungs

Lesen Sie diese Bezeichnung auf dem Etikett einer Jeanshose, enthält die Jeans Komponenten, die nicht aus Textilfasern bestehen. Dieser Begriff umfasst sowohl Fell, Federn, Knöpfe aus Horn oder Perlmutt und Lederpatches. Gerade bei Jeans wird das Hersteller-Logo am Bund oft in Form eines Lederpatches angebracht, wodurch die Jeans nichttextile Bestandteile tierischen Ursprungs enthält.


Verschiedene Jeans Schnitte

Je nach Figur und dem eigenen Empfinden sitzt eine Jeans anders. Verschiedene Schnitte bieten Ihnen eine breite Produktpalette von Röhrenjeans über gerade geschnittene Hosen bis hin zu einem ausgestellten Bein. Wir informieren Sie gern über die verschiedenen Fits.

Die Schlanken: Slim, Regular Slim, Tapered und Modern

Ist eine schmale Passform Ihr persönlicher Favorit, sind Slim, Tapered und Modern die optimalen Begleiter für den Alltag. Die sogenannten Röhrenjeans zeichnen sich durch eine schlanke Form mit ebenfalls schmalem Beinverlauf aus.

Slim Fit

Die Passform Slim Fit bezeichnet eine schmal geschnittene Jeanshose. Slim Fit Jeans sitzen demnach an Oberschenkeln und Hüfte eng an, geben der Trägerin bzw. dem Träger durch einen geraden Beinverlauf zur Wade hin etwas Luft. Ein Stretchanteil ist bei einem Slim Fit die Regel.

Regular Slim Fit

Eine Variation des Slim Fits ist der Regular Slim Fit: Die Passform ist allgemein schmal geschnitten und am Oberschenkel eng anliegend, während das fortlaufende Bein geradlinig verläuft. Durch die schlanke Passform zählt dieser Schnitt zu den legeren Röhrenjeans.

Tapered Fit

Jeans im Tapered Fit zählen ebenfalls zur Kategorie Röhrenjeans, sitzen aber im Gegenzug zur Slim an Hüfte und Oberschenkel lockerer, während sie zu den Waden hin konisch zuläuft. In diesem Zusammenhang wird oft von einem kegel- bzw. keilförmigen Beinverlauf gesprochen. Vom Schnitt her erinnert eine Tapered Jeans an eine Karottenhose, unterscheidet sich aber durch eine niedrige Bundhöhe.

Modern Fit

Ein schlankes Bein und ein nach unten enger zulaufender Beinverlauf sind charakteristisch für den Modern Fit, der ebenfalls zu den schmalen Passformen gehört. Der Fußumfang ist etwas enger geschnitten als am Oberschenkel und ist somit identisch mit dem Tapered Fit. Der Modern Fit ist vermehrt bei Herrenjeans zu finden, während sich der Tapered Fit bei Damenjeans durchsetzt.

Die Hautengen: Skinny, Super Skinny, Tight und Super Tight

Sie lieben sehr eng anliegende Jeanshosen? Dann halten Sie Ausschau nach Skinny, Super Skinny, Tight und Super Tight: Diese Passformen zählen zu den Röhrenjeans, die hauteng anliegen und sich vollständig an Ihre Silhouette anschmiegen.

Blaue Damenjeans mit einem hoch gekrempelten Bein

Skinny Fit

Eine Jeans im Skinny Fit macht ihrem Namen alle Ehre – Skin bedeutet, aus dem Englischen übersetzt, Haut: Die Passform ist nicht nur sehr schmal geschnitten, sondern schmiegt sich wie eine zweite Haut an Hüfte, Oberschenkel, Wade und Knöcheln. Auch der Fußweitenumfang ist bei Skinny sehr schmal. Für einen optimalen Sitz wird Elasthan eingearbeitet, damit sich die Jeans der individuellen Körperform flexibel anpasst.

Super Skinny Fit

Wie eine zweite Haut liegt der Super Skinny Fit an – diese Passform ist noch enger geschnitten als die Skinny und bildet somit die Superlative zum originalen Schnitt. Wer sich für eine Jeans im Super Skinny Fit entscheidet, betont den Körper in jeder Hinsicht: Rundungen werden nicht kaschiert, während ein flacher Po ebenfalls nicht verborgen wird.

Tight Fit

Jeans im Tight Fit sind bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt. Das eng anliegende Bein und der schmal zulaufende Knöchel machen die Röhrenjeans zu einem optimalen Begleiter für den Alltag oder das Büro. Mögen Sie einen figurbetonten und körperschmeichelnden Schnitt, sind Sie mit Tight Fit Jeans gut bedient!

Super Tight Fit

Der Super Tight Fit ist, ähnlich wie Super Skinny, noch schmaler geschnitten als Skinny oder Tight. Mit diesem körperbetonten Schnitt verstecken Sie nichts, sondern betonen durch die eng anliegende Passform Ihren Po und Ihre Beine umso mehr. Ein hoher Elasthananteil macht die hautengen Röhrenjeans äußerst dehnbar, sodass sie sich Ihrem Körper flexibel anpassen. Bequemlichkeit wird auch bei körpernahen Jeanshosen groß geschrieben!

Die Weibliche: Feminine

Dieser Fit richtet sich speziell an Frauen und ist ausschließlich bei Damenjeans zu finden. Für den Schnitt charakteristisch ist ein bequemer Sitz an der Taille, der durch eine reguläre bis hohe Bundhöhe ergänzt wird. Ein gerader Beinverlauf mit einem bequem geschnittenen Oberschenkel umschmeichelt Ihre Figur.

Die Geraden: Straight und Regular

Straight Fit

Der Straight Fit zeichnet sich durch eine gerade Passform aus und wird auch als Normal Fit bezeichnet. Das Bein verläuft gerade, ohne dass dieses zum Fuß hin schmaler wird.

Regular Fit

Der Klassiker unter den Passformen ist der Regular Fit, da er sich durch eine normale, gerade Form auszeichnet. Eine Jeans im Regular Fit besticht durch einen geraden Beinverlauf, der von der Hüfte bis hin zum Fuß gleich bleibt. Ein lockerer Sitz am Bein bringt einen angenehmen Komfort, ohne dass die Jeans zu weit geschnitten aussieht oder zu nah an der Haut anliegt.

Ansicht einer Herrenjeans mit aufgerauten Stellen

Die Bequemen: Casual, Relaxed und Comfort

Casual Fit

Eine Casual Fit Jeans zählt, wie die englische Bezeichnung schon verrät, zu den bequemen Hosen. Die lockere Passform kaschiert nicht nur die eine oder andere Problemzone, sondern strahlt auch eine Lässigkeit aus, die sich wunderbar in jeden Look integriert. Mittlerweile hat sich der Casual Fit sowohl in der Damen- als auch in der Herrenmode als eine sehr trendbewusste und dennoch bequeme Passform durchgesetzt.

Relaxed Fit

Ein bequemer Schnitt, der sich vorrangig bei Herrenjeans durchsetzt, ist der Relaxed Fit. Dieser erweist sich durch einen lockeren Sitz als sehr bequem, erzeugt aber trotzdem keinen Schlabberlook. Das Bein verläuft geradlinig und liegt nicht vollständig an der Haut. In der Regel hat der Relaxed Fit einen niedrigen Bund und wird eher auf der Hüfte getragen, was zu seinem legeren Charme beiträgt.

Comfort Fit

Die weite Form der locker geschnittenen Comfort Fit Jeans garantiert einen sehr hohen Tragekomfort mit viel Beweglichkeit. Der Comfort Fit ist mit seinem etwas ausgestellten Bein die optimale Passform für etwas kräftiger gebaute Männer und Frauen, die ihre Jeanshosen gern etwas weiter mögen. Außerdem kaschiert die bequeme Passform Problemzonen an Bauch und Oberschenkeln. Für Sportler und muskulöse Menschen ist dieser Fit ebenfalls ideal!

Die Weiten: Loose und Bootcut

Loose Fit

Wie der Name bereits verrät, haben Loose Fit Jeans einen weiten, lockeren Schnitt, der Ihnen besonders viel Beweglichkeit bietet. Diese Passform liegt nicht figurbetont am Körper und ist somit das Gegenteil von schlanken Passformen wie Slim oder Skinny.

Bootcut Fit

Bootcut-Jeans sind seit vielen Jahren im Trend! Beliebt wurden sie als Import aus dem Wilden Westen und zählen mittlerweile zum festen Standard der Modebranche. Sie haben ein leicht ausgestelltes Hosenbein, das zum Knöchel hin in einer leichten A-Linie verläuft. Bootcut lässt sich perfekt über einen Stiefel oder Schuhen mit hoher Schafthöhe tragen.


Jeans Pflege

Mit der richtigen Pflege können Sie die Lebensdauer Ihrer Jeans deutlich verlängern. Denim sollte nicht übermäßig oft gewaschen werden – um die Farbe zu erhalten oder das Abfärben von Jeans zu vermeiden, ist eine schonende Jeans Pflege das A und O. Mit diesen Tipps halten Sie Ihre Jeans nicht nur in Form, sondern sorgen für Langlebigkeit!

Frau mit einer hellen Culotte Jeans

Waschgang bei 30°C

Das Jeansprogramm ist bei vielen Waschmaschinen auf 40°C voreingestellt. Was viele nicht wissen: Zu hohe Temperaturen schaden den Jeanshosen mehr, als dass diese sie pflegen. Heutzutage enthalten Jeans oft Elasthan, um für mehr Flexibilität und genügend Bewegungsfreiraum zu sorgen – Elasthan ist allerdings hitzeempfindlich. Waschen Sie Ihre Jeans nur bei 30°C – mit dieser Waschtemperatur wird Ihre Jeans schonend gereinigt und sie tun nebenbei noch etwas für die Umwelt.

Niedrig schleudern

Je höher die Schleuderzahl eingestellt ist, desto mehr wird Ihre Jeans strapaziert: Es besteht die Gefahr, dass sich Knöpfe oder Nieten lösen und so im schlimmsten Fall Ihre Waschmaschine Schaden nimmt. Stellen Sie die Schleuderzahl deshalb so niedrig wie möglich ein! Schließen Sie vor dem Waschgang Knöpfe und Reißverschlüsse Ihrer Jeans, um weitere Kleidungsstücke und die Waschtrommel zu schützen.

An der Luft trocknen

Geben Sie Ihrer Jeans die nötige Zeit und lassen SIe sie an der Luft hängend trocknen. So regeneriert sich das Gewebe und die Jeans leiert nicht aus.

Abfärben von Jeans verhindern

Es besteht immer die Möglichkeit, dass eine Jeans auf Ihre Haut oder andere Textilien abfärben kann. Deshalb sollten Sie diese beim ersten Mal keinesfalls ungewaschen tragen! Waschen Sie Ihre neue Jeans wie auf dem Pflegeetikett angegeben und mit ähnlichen Farben, um ein ungewolltes Abfärben auf andere Kleidungsstücke zu vermeiden. So kann sich überschüssige Farbe aus dem Gewebe lösen. Alternativ hilft zusätzlich eine Vorbehandlung mit Essig.

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